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Musik für den guten Zweck
(01.11.2019)

Mobile Disco spendet 300 Euro an Kinder- und Jugendwohngruppe der AWO

Schwerin • Der Mobil Disco e. V. – das sind acht Schweriner mit einer Leidenschaft: durch das gemeinsamen Hobby, dem Musikmachen, fing alles an. Nun ist daraus ein Verein entstanden, der gleich mehrere Ziele verfolgt.

„Wir sind alle Urschweriner und wollen unserer Stadt etwas zurückgeben. Dabei wollen wir aber eine Altersgruppe ansprechen, die im Moment irgendwie außen vor ist”, sagt Mirko Aurich, Mitbegründer des Vereins. Während die Bevölkerung der Landeshauptstadt angesichts des demographischen Wandels immer älter wird, bedienen die Freizeitangebote der Stadt eben auch vor allem die ältere Generation. „Wir haben in den Jahren miterlebt, wie das Nachtleben hier irgendwie ausgestorben ist. Und dagegen wollten wir was tun”, erklärt Andreas Kayser, Mitglied im Verein. Deshalb veranstalteten die Musiker regelmäßig aus Leidenschaft zur Musik Tanzveranstaltungen. Zu hören ist dort vor allem House, elektronische Tanzmusik. Und das kommt gut an. Schnell merkten die Freunde, dass die Einnahmen aus den Veranstaltungen mehr als nur die reine Kostendeckung ergaben. „Aber wir wollten daraus niemals ein Business machen. Deshalb haben wir überlegt, was wir mit dem Geld machen könnten, das übrig bleibt”, so Mirko Aurich. Die Lösung: Spenden für den guten Zweck. Gemeinsam wurde ein Verein gegründet.
Ungefähr alle acht Wochen wird nun gefeiert – das erste Mal als Verein am 28. September im Camp Schwerin. „Übriggeblieben” sind an diesem Abend 300 Euro. Und die gingen an die Kinder- und Jugendwohngruppe der AWO. Hier leben derzeit neun junge Menschen im Alter von fünf bis 19 Jahren in einer Wohngemeinschaft. Sie lernen dabei nicht nur das soziale Miteinander, sondern erhalten durch Mitarbeiter auch eine emotionale und schulische Stütze. Regelmäßig, vor allem in den Ferien unternimmt die Wohngruppe gemeinsam Ausflüge. Doch die zu finanzieren ist nicht immer leicht. Umso mehr freute sich Teamleiterin Ingrid Katt über die spontane Spende. „Wir fahren zum Beispiel immer gerne an die Ostsee und waren mit den Kindern und Jugendlichen auch schon in einem Heumuseum. So kommen sie mal aus der Stadt raus und sind viel in Bewegung”, so die Teamleiterin.

Die frohe Scheckübergabe
Die frohe Scheckübergabe, Foto: maxpress

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