Aktuelle-Ausgabe

WGS: Kunst in der Eisenbahnstraße
(29.03.2019)

Michael Frahm gestaltet fünf Wandgemälde mit Zug-Thema

Feldstadt • Seit Oktober ist das WGS-Wohnhaus in der Eisenbahnstraße 10 mit seiner neuen, farbenfrohen Fassadengestaltung ein echter Hingucker. Ein halbes Jahr lang wurde das Gebäude von außen und innen modernisiert. Das Highlight ist die Gestaltung der Wände im Treppenhaus.

Auf jeder Etage ist ein echtes Kunstwerk entstanden – jedes Gemälde nimmt Bezug auf das Thema „Eisenbahn”.
Michael Frahm ist der Künstler hinter den Wandbildern. „Dieses Projekt in der Eisenbahnstraße war für mich eine Herausforderung. Bei Eisenbahnen gibt es viele technische Details zu berücksichtigen. Es hat mir viel Spaß gemacht, mich mit dem Thema zu beschäftigen”, erzählt der Maler. Die Idee, in der Eisenbahnstraße mit dem namensgebenden Motiv zu arbeiten, kam vom Mietercenter Mitte. Dieses Thema mit einer Liebesgeschichte zu verbinden, das sei jedoch

eine Idee von WGS-Geschäftsführer Thomas Köchig gewesen. Fünf Gemälde in der Größe von etwa einem mal einem Meter zieren die Wände im Treppenhaus – das kommt bei den Mietern sehr gut an. „Vor allem die Jüngeren haben sich sehr gefreut und mich angesprochen. Von den älteren Mietern gab es eher ein ,stilleres’ Feedback – in Form von kleinen Aufmerksamkeiten, die nach einer Pause plötzlich an meinem Arbeitsplatz standen”, so Michael Frahm.

BU1: Günter Werner Kirmse, Mieter in der Eisenbahnstraße, freut sich sehr über das Gemälde vor seiner Wohnungstür, Fotos: Michael Frahm

BU2: Erste Etage: Eine junge Frau wartet auf den Zug, der sie zu ihrer großen Liebe bringen soll. Michael
Frahm hat die Werke einfarbig gehalten und passend zum Liebesthema bei jedem Bild einige wenige Elemente in der Farbe Rot hervorgehoben

BU3: Zweite Etage: Die mächtige Dampflok kommt mit tobendem Geräusch ihrem Ziel näher – im Zug  die junge Frau auf dem Weg zu ihrer Liebe. Hinweise auf die WGS und das Jahr 2019 wurden vom Künstler als versteckte Details in das Bild eingearbeitet

BU4: Dritte Etage: Die Eisenbahn fährt in den Bahnhof ein. Hier wartet bereits ein Mann auf die junge Frau. An der Kleidung ist erkennbar, dass die Szene in den 20er- oder 30er-Jahren spielt – „die Zeit war noch romantischer und nicht so hektisch”, so Michael Frahm

BU5: Vierte Etage: Die beiden Liebenden sind wieder vereint und folgen den Schienen in ihr gemeinsames Glück. Dieses Motiv lässt den Betrachter an eigene Erlebnisse zurückdenken und symbolisiert die Unbeschwertheit der Jugend

BU 6: Fünfte Etage: Der „WGS Express” mit der Nummer 10 macht sich auf den Weg zu seinem nächsten Ziel. Im roten Wagon sind viele weitere Menschen zu sehen, die sich unterhalten oder aus dem Fenster schauen und die vorbei­ziehende Landschaft beobachten

BU7: Michael Frahm bei der Arbeit. Der Künstler aus Basthorst hatte viel Spaß bei der Entwicklung der verschiedenen Eisenbahnmotive. Züge bringen für ihn Menschen zusammen – wie in der kleinen Geschichte, die der Maler mit den Wandgemälden erzählt

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