Aktuelle hauspost-Ausgabe

DNU: Neue Räume bieten neue Möglichkeiten
(02.08.2019)

Teilnehmer und Team der Fördergruppe in Rampe freuen sich sehr über ihren Umzug

Schwerin • Zum Diakoniewerk Neues Ufer gehören knapp 40 Einrichtungen, unter anderem Kitas, Schulen, Werk- und Tagesstätten sowie Wohn- und Pflegeeinrichtungen in der Landeshauptstadt Schwerin und ihrem Umland. Auf dem Zentralgelände in Rampe sind zum Beispiel das Ramper Werk, die Seniorenpflegeeinrichtung Haus am Sinnesgarten, das Wohnhaus Arche und die Zentralverwaltung zu finden.

Auch die Fördergruppe hat hier ihr Zuhause – Teilnehmer und Team der Fördergruppe sind vor kurzem in das ehemalige Wohnhaus Schalom umgezogen. Im Vorfeld, bei einer ersten Begehung des ehemaligen Wohnhauses Schalom, war es spannend zu erfahren, wie aus den vorhandenen Räumlichkeiten neue Orte für die Fördergruppe entstehen können. Von baulicher Veränderung bis zur Wahl der Einrichtungsgegenstände mussten viele Aufgaben verteilt werden. Nach Entfernung einiger Wände stehen nun größere Räume mit neuen Fußböden zur Verfügung. Bäder sind in Stand gesetzt und die Beleuchtung ist zeitgemäß auf LED umgestellt. Bis zum Einzug konnten alle wichtigen Arbeiten abgeschlossen werden. Kleinigkeiten sind noch offen, jedoch wird die Liste immer kürzer und dafür kommen neue Ideen, Wünsche und Ergänzungen dazu. Das Team und die Fördergruppe leben sich gut ein. Die neuen Räumlichkeiten bieten mehr Freiraum und Platz für die Arbeit in kleinen Gruppen. Es bestehen Möglichkeiten des Rückzugs, sowie der Teilnahme an Angeboten, zum Beispiel kognitiver oder kreativer Natur. So kann auch den Bedürfnissen jedes Teilnehmers besser entsprochen werden.

Was genau ist die Fördergruppe? Die Fördergruppe zählt zu einem Leistungsangebot des Ramper Werks. Engagierte Mitarbeiter begleiten und betreuen Menschen mit schweren geistigen sowie Schwerst-Mehrfach-Beeinträchtigungen im Rahmen tagesstrukturierender Angebote, um ihnen die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen und sicherzustellen. Sie sind bei den gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens sehr stark auf Hilfe und Assistenz angewiesen. Ziel ist, die Teilnehmer bei einer möglichst weitgehend selbstbestimmten und selbständigen Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu unterstützen. Daher setzt sich das Team für eine ganzheitliche Förderung ein. Wer die Fördergruppe einmal in Rampe besuchen möchte, ist herzlich willkommen!

Fördergruppe Ramper Werk

Team und Teilnehmer der Fördergruppe fühlen sich in den neuen Räumlichkeiten wohl
Team und Teilnehmer der Fördergruppe fühlen sich in den neuen Räumlichkeiten wohl, Foto: Diakoniewerk

Zurück