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Mobi-Training für Rollstuhlfahrer mit STOLLE

Wo: – Lankow –
Wann: 25.10.2019, Uhr

Bordsteine oder Stufen sind nach dem „Mobi-Training für Rollstuhlfahrer” vom Sanitätshaus STOLLE kein Problem mehr
Bordsteine oder Stufen sind nach dem „Mobi-Training für Rollstuhlfahrer” vom Sanitätshaus STOLLE kein Problem mehr, Foto: fotolia.de/Roman Milert

Veranstaltungsort: Sporthalle des Mecklenburgischen Förderzentrums Schwerin, Ratzeburger Straße 31
25. Oktober:
von 15 bis 19 Uhr für Kinder und Jugendliche
26. Oktober:
von 9 bis 15 Uhr für Erwachsene
Anmeldung:
(0385) 590 96-60 oder event-sn@stolle-ot.de
Aufwandsentschädigung:
10 Euro

Das Sanitätshaus STOLLE geht immer wieder neue Wege, um Menschen mit Bewegungseinschränkung die Möglichkeit zu geben, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Das bedeutet gleichzeitig: Das Unternehmen versorgt seine Kunden nicht nur mit Hilfsmitteln, sondern kümmert sich darum, dass damit auch richtig und sicher umgegangen wird. Im Oktober findet deshalb das erste „Mobi-Training für Rollstuhlfahrer” statt.


Bordsteine, Stufen oder einfach nur Sport – sind für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, im Alltag oft alles andere als einfach. An dieser Stelle gibt Edwin Hornung wertvolle Tipps, wie Betroffene die Hürden in verschiedenen Situationen meistern können.

Ablauf:
„Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einem Rollstuhlcheck starten wir mit dem Aufwärmen und mit ersten leichten Geschicklichkeitsübungen, zum Beispiel Slalom fahren”, sagt Trainer Edwin Hornung. „So merken die Teilnehmer schnell, ob die Sitzposition für sie optimal ist und wie das Gerät reagiert, wenn man den Oberkörperschwerpunkt verlagert.“ Im Anschluss überprüfen die Experten von STOLLE die individuellen Einstellungen des Aktivrollstuhls. Das ist mitunter entscheidend für die Lebensqualität seines Nutzers. „Dann machen wir kleine Wettbewerbe, Rollstuhlrennen und Ankippübungen. In einem Parcours können die Teilnehmer das Gelernte sofort anwenden. Bleibt noch etwas Zeit und ist das Wetter trocken, können wir auch noch vor die Sporthalle und die Theorie auf tatsächliche Alltagssituationen übertragen.”

Edwin Hornung ist erfahrener Rollstuhltrainer und darüber hinaus Außendienstmitarbeiter bei STOLLE in Hamburg. Auch hier ist er hauptsächlich für Aktiv- oder Sport-Rollstühle verantwortlich. Seit einem Unfall vor 46 Jahren, ist er selbst auf einen Rollstuhl angewiesen, spielte dann jahrelang Rollstuhl-Basketball und -Tennis. Edwin Hornung kennt sich aus. „Man muss dabei immer differenzieren, was der einzelne Teilnehmer erwartet und wie sein Alltag aussieht. Im Großen und Ganzen sind die Trainings bei den Kindern und Jugendlichen etwas spielerischer. Der Spaß steht im Vordergrund. Bei den Erwachsenen wenden wir uns auch dem Technischen zu.”

Während des Trainings werden selbstverständlich auch kleine Pausen eingelegt, für Essen und Trinken ist gesorgt.

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