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Wohnqualität steht an erster Stelle
(02.02.2018)

WGS geht zukunftsorientiert ins neue Jahr

Schwerin • Die Wohnungsgesellschaft Schwerin (WGS) kann zufrieden auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken. Wichtiger als der Blick zurück ist jedoch das Vorausschauen und die Vorbereitung auf das Jahr 2018, weiß der WGS-Aufsichtsratsvorsitzende Daniel Meslien. Das kommende Jahr wird an die bisherigen Erfolge anknüpfen und dafür ist in den kommenden Monaten einiges geplant. Die hauspost hat im Interview nachgehakt:

hauspost: Herr Meslien, im vergangenen Jahr konnte die WGS nicht nur auf eine 25-jährige Geschichte zurückblicken, sondern auch einige große Bau- und Sanierungsprojekte realisieren. Geht es 2018 ebenso ereignisreich weiter?
Daniel Meslien: Die WGS wird im kommenden Jahr wieder in Bauprojekte und vor allem in die Instandhaltung investieren. Geplant sind Ausgaben von rund 13,3 Millionen Euro. Zum Vergleich: 2015 haben wir insgesamt 10,7 Millionen Euro investiert. Damit werden wir nicht nur die Wohnqualität für unsere Mieter stetig weiter verbessern, sondern die Auftragslage für unsere Servicepartner ausbauen.

hauspost: Gibt es schon konkrete Pläne?
Daniel Meslien: Auf jeden Fall. Wir werden beispielsweise im kommenden Jahr das Wohnhaus in der Eisenbahnstraße 10 modernisieren. Für die Sanierungsmaßnahmen in der Pilaer Straße und in der Edgar-Bennert-Straße beginnen wir 2018 mit Planungsvorbereitungen. Darüber hinaus wollen wir drei Fahrstühle in unserem Bestand erneuern – unter anderem am Berliner Platz. 2018 starten wir mit einem Fassadenerneuerungsprogramm. Das erste Objekt wird der Schwälkenberg 21 – 23d sein. Im Sinne der Sicherheit erneuern wir weitere Feuerwehrumfahrten.

hauspost: Wo wir beim Thema Investitionen sind: Im vergangenen Jahr haben Sie den Schwerinern mit der „Bürger-Wohn-­Anlage” die Möglichkeit gegeben, sich an Ihren Invest­ments zu beteiligen. Wird sich das für alle, die mitgemacht haben, auszahlen und gibt es Pläne, dieses Projekt zu wiederholen?
Daniel Meslien: Das Bürgerinvestment für unser Sanierungsobjekt in der Neubrandenburger Straße war ein voller Erfolg. Alle Anleger können sich Ende Februar auf die Auszahlung ihrer Beteiligung plus Zinsen freuen. Wir waren begeistert, welches Engagement die Schweriner gezeigt haben, als sie die Möglichkeit bekamen, ihre Stadt mitzugestalten. Für uns war das ein
Zeichen, dass unsere Idee aufgegangen ist. Einer Wiederholung steht demnach nichts im Wege.

hauspost: Die Zufriedenheit der Schweriner, vor allem natürlich der eigenen Mieter, liegt der WGS sehr am Herzen. Gibt es für 2018 Pläne, um den Service weiter zu verbessern?
Daniel Meslien: In einer Mieterbefragung auf dem Dreesch gab es gute Anregungen. An der Umsetzung wird gearbeitet. Die Zufriedenheit der Mieter lässt sich vor allem dadurch gewährleisten, dass unsere Mitarbeiter immer als kompetente Ansprechpartner zur Stelle sind. Wir nehmen pro Jahr mehr als 23.000 Reparaturmeldungen entgegen und arbeiten diese sehr schnell ab. Rund 1.100 Wohnungssuchenden werden wir zu einem neuen Zuhause verhelfen. Unser Ziel ist es, die Leerstandsquote auf 7,7 Prozent zu senken. Viele Vorgärten auf den Grundstücken der WGS blühen im Frühjahr dank der liebevollen Pflege durch unsere Mieter wieder herrlich. Ich glaube, gute Wohnqualität und die Möglichkeit zur individuellen Gestaltung sind Faktoren, die unsere Mieter zufrieden machen.

hauspost: Gibt es etwas, auf das Sie sich im kommenden Jahr besonders freuen?
Daniel Meslien: Ich blicke sehr gespannt nach Lankow. Dort weichen nach und nach die drei Hochhäuser. Diese Abbrüche kosten uns 3,3 Millionen Euro. Ich freue mich sehr auf den Tag im Sommer, wenn ich Lankow besuchen kann und der Blick auf unser buntes Hochhaus frei ist. Dann können wir an dieser Stelle positiv nach vorne schauen und uns überlegen, wie wir als WGS den Stadtteil Lankow weiterentwickeln können. Ich bin mir sicher, dass sich dort viele tolle Ideen realisieren lassen. Dass wir ein sehr zukunftsfähiges und kreativ denkendes Unternehmen sind, haben wir mit der Sanierung in der Rahlstedter Straße schon bewiesen. So kann es weitergehen.

Nele Reiber

Daniel Meslien
Foto: maxpress

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