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Sensomotorische Einlagen
(31.03.2017)

Mit ihren Füßen sind Patienten hier in guten Händen

Schwerin • Die Ergebnisse der Bewegungsanalyse bilden die Grundlage für die millimetergenaue Herstellung der Einlage aus dem CAD-gefrästen Rohling. Sie besteht aus einem zumeist farbigen Schaumstoff, der je nach Bedarf an verschiedenen Stellen unterschiedliche Härteebenen aufweist. „So können wir individuell auf den Fuß zugeschnittene Einlagen mit der bestmöglichen Wirkung anfertigen“, sagt Orthopädietechniker Bert Geißler.

Ist die sensomotorische Einlage fertig, wird am Fuß des Kunden überprüft, ob alle Informationspunkte die richtige Position treffen. Um eine optimale Wirkung zu erzielen und Störungen zu vermeiden, wird die Einlage an den mitgebrachten Schuh angepasst. Danach kann der Kunden einen Stoff auswählen, mit dem diese bezogen werden soll.

„Wir empfehlen unseren Kunden, nach etwa einem halben Jahr einen Kontrolltermin mit uns zu vereinbaren. So können wir die Einlage  überprüfen und eventuelle Änderungen vornehmen“, meint Bert Geißler. 

Wer schon Probleme mit den Füßen hat, sollte beim Kauf neuer Schuhe darauf achten, dass die Einlage herausnehmbar ist. So können später dort leichter sensomotorische Einlagen eingepasst werden.

srk

Mit einer speziellen Fräse wird die Einlage individuell angefertigt Fotos: Stolle

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