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Massive Risse in der Giebelwand
(07.03.2017)

Wohnhaus in der Johannesstraße abgestützt

Am späten Montagnachmittag (6. März) rückten 25 Einsatzkräfte der Schweriner Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Mitte, des Rettungsdienstes und die Polizei in die Johannesstraße aus. Grund: Eine massive Rissbildung in der freistehenden Giebelwand eines Wohngebäudes zur benachbarten Baugrube.
Chef der Feuerwehr und Einsatzleiter Dr. Stefan Jakobi: „Die Risse waren außen und innen sichtbar. Wir haben uns vor Ort mit einem Architekten und einem beauftragten Ingenieurbüro beraten. Die Standsicherheit des Gebäudes war gefährdet. Somit bestand unmittelbarer Handlungsbedarf.“
Im Haus befindliche Personen und weitere Bewohner wurden sofort evakuiert und in einer nahegelegenen Pension oder bei Verwandten untergebracht. Die Feuerwehr und die Polizei übernahmen die Absperrung des gefährdeten Bereiches. „Nach Rücksprache mit der Bauaufsichtsbehörde haben wir uns um 18:45 Uhr für die sofortige Sperrung des Gebäudes und für Sicherungsmaßnahmen entschieden“, so der Einsatzleiter. Daraufhin begann der Ortsverband Gadebusch und Schwerin des Technischen Hilfswerkes mit Hilfe eines Kranes, die Häuserwand mit einer Konstruktion zu stützen. Gegen 6 Uhr heute Morgen (7. März) waren die Arbeiten abgeschlossen.
Heute Mittag wird mit dem beauftragten Prüfingenieur für Standsicherheit nach einer aktuellen Lagebeurteilung entschieden, ob die Bewohner in das Haus zurückkehren dürfen.

Foto: Landeshauptstadt Schwerin

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