Aktuelle-Ausgabe

Sprache ebnet den Weg ins Leben
(03.02.2017)

Logopäden unterstützen Kinder und Erwachsene

Schwerin • Wie soll man denn richtig lesen und schreiben lernen, wenn es mit der Sprache hapert? Bis zu 30 Prozent aller Schulanfänger benötigen eine Sprachtherapie. Logopäden helfen dabei, Defizite und Fehlentwicklungen zu lindern und zu beseitigen. Nicht nur bei Kindern, sondern auch bei kranken und älteren Menschen. Der Zukunftsberuf wird an den SWS Schulen ausgebildet.

„Es gibt einen weiter steigenden Bedarf an Logopäden. Zeitungen berichten über alarmierende Zahlen bezüglich Sprachstörungen von Vorschulkindern. Probleme beim Sprechen treten aber auch nach Schlaganfällen oder im Alter auf“, weiß Dr. Barbara Dieckmann, Geschäftsführerin der SWS Schulen. Seit vielen Jahren wird dieser Traumberuf auf dem CAMPUS am Ziegelsee gelehrt. „Das problemorientierte Lernen bei unserer Ausbildung verbindet eigenverantwortliches, kompetenz- und problemlösungsorientiertes Lernen mit moderierter Kleingruppenarbeit und lernbegleitender Unterstützung durch Fachdozenten. Frontalunterricht? Das gibt es hier nicht“, sagt Bereichsleiterin Annekatrin Heinrich. „Eine eins-zu-eins-Betreuung ist aus meiner Sicht wichtig. Das passt in der Logopädie, man kann Menschen mehr mitgeben. Die  Ausbildung in meinem Traumberuf hat das bestätigt“, sagt Nadja Fabinski. Die 21-Jährige möchte ihre Fähigkeiten weiter ausbauen – durch ein Bachelorstudium im Anschluss an die dreijährige Ausbildung. Auch Mitschülerin Lena Hornig (20) setzt auf die direkte Hilfe. Beim Lernen auf dem CAMPUS schätzt sie den frühzeitigen Praxisbezug und die Einbeziehung von Experten wie Ärzten, Neurologen oder Psychologen in die Ausbildung, die in vielfältige Einsatzmöglichkeiten mündet.

Nadja Fabinski und Lena Hornig demonstrieren Übungen für besseres Sprechen
Nadja Fabinski und Lena Hornig demonstrieren Übungen für besseres Sprechen Foto: maxpress

Zurück