Schwerin • Was sie sich merken müssen, hat Moderatorin Dörthe Graner schon vor einigen Jahren groß geschrieben auf einem Shirt präsentiert: „Sag nicht rudern!“, stand da und war die liebevolle Botschaft der Drachenbootsportler an das Bühnenteam. Ein Beispiel dafür, wie dicht der NDR mit seinen Moderatoren am Geschehen und den Drachenbootsportlern ist. Sie haben Spaß, lieben den Ehrgeiz auf dem Wasser und toben mit den Fans durch die Siegerehrungen, die Partycharakter haben. Viele große Namen standen in der Vergangenheit schon auf der Bühne.
Ob Christian Schewe, Oliver Schubert, Dörthe Graner oder auch Mathias Bohn. Letzterer wird in diesem Jahr mit Katrin Feistner das Drachenbootfestival begleiten. Und das, so Insider, kann heiter werden. Denn Katrin Feistner hat schon als Kind Moderatorin werden wollen und befindet sich an der Seite der erfolgreichen Segelsportlers in guter Gesellschaft. Während sich der Experte Bohn schon bestens mit der wasserträchtigen Drachenbootszene auskennt, wird sich Katrin Feistner vielleicht auf eine kleine Taufe vorbereiten müssen. Denn für eine Überraschung sind die Drachenbootfans immer gut.
Nordufer • Am 24. August, ab 19 Uhr, startet die NDR-Kulthitparty aus Musikwünschen der Drachenbootsportler und der Festivalgäste. Wer seinen partytauglichen Musikwunsch rechtzeitig bis zum 22. August an die Schweriner Volkszeitung unter schwerin@svz.de sendet, kann außerdem Grüße an Freunde, Verwandte oder andere Partygäste loswerden. Aus den Einsendungen werden mindestens 50 Wunschhits gespielt und die Grüße von der Bühne vermeldet. Wer Lust hat in Karaoke-Manier einen Titel auf der Bühne zu performen, kann sich melden unter info@drachenbootfestival.de. Spaß ab!

Schwerin • Wenn er in die Landeshauptstadt kommt, soll es auch etwas ganz Besonderes werden. Beim Drachenbootfestival Schwerin stellt er das seit fast zwanzig Jahren unter Beweis. Feuerwerker Mathias Hörr (Foto) ist in Schwerin geboren. Er lebt heute mit seiner Familie in Hamburg. Dort arbeitet er erfolgreich auf internationaler Ebene als Feuerwerker. Jedes Jahr, wenn die Planung für das Festival beginnen, hat er immer wieder neue Ideen in das Veranstaltungskonzept eingebracht. Mal beginnt der Zauber auf dem Pfaffenteich mit blinkenden Lichtern, mal trägt eine sehnsuchtsvolle Musik die Feuerblumen in den Schweri-
ner Nachthimmel. Und immer, wenn alle Zuschauer glauen, das wars jetzt, läutet Hörr ein überraschendes Finale ein.
So will er auch in diesem Jahr wieder Tausende Zuschauer rings um den Pfaffenteich begeistern. Dabei greift er tief in die Effekte-Kiste. Eine breitflächige bengalische Beleuchtung soll das Wasser in stimmungsvolles Licht als Intro tauchen. Dazu werden „Swimming Red Burning Flames“ den Pfaffenteich zum „Brennen“ bringen. Anders als sonst richtet sich die Show zu allen Seiten aus, sodass die Zuschauer am Süd- und Nordufer sowie an den Uferkanten in der Alexandrinenstraße oder August-Bebel-Straße voluminöse Bilder sehen können. Im Finale feuern erstmals 900 Schuss in den letzten 30 Sekunden gen Himmel. Fast zwölf Stunden wird der Aufbau auf den vier schwimmenden Pontons dauern, die schon am Freitag per Kran auf den Pfaffenteich schweben. Dann, wenn die Dunkelheit hereinbricht, werden die Stege von den Feuerwerkern und KRG-Helfern rausgefahren, positioniert und mit Zementblöcken verankert. Aufgeregt, aber mit glänzenden Augen, startet Mathias Hörr dann wieder das Feuerwerkspektakel per Funksignal.
Wer das miterleben will: Am Sonnabend, 25. August, ab 23 Uhr, beginnt die Show.
Schwerin • Es ist das sportliche Sommerevent in der Landeshauptstadt und immer wieder Anziehungspunkt für Familien und Drachenbootfans. 40.000 Besucher und 4.000 Sportler werden in diesem Jahr vom 24. bis 26. August erwartet.
Schwerin • Wo heute der Ministerpräsident seines Amtes waltet, ertönten vor rund 700 Jahren Gesänge und Gebete. Die Staatskanzlei in der Schlossstraße, also das Kollegiengebäude, steht auf den Überresten eines alten Franziskanerklosters. Einer der letzten Hinweise darauf ist der erhalten gebliebene Name der Klosterstraße.
Verchen • Vor Jahrhunderten war das Land reich an Klöstern. Viele Nonnen und Mönche bewirtschafteten Güter, brau-ten Bier, heilten mit Kräutern und boten Menschen außerhalb ihrer Mauern Hilfe an, um Wege im Leben zu finden. Heute lädt das evangelische Kloster St. Marien in Verchen zur Einkehr ein.
Verchen • Wer Klostermauern sucht, muss diese anderswo finden. Wer jedoch einkehren möchte, Meditation, auch Tanz, Ruhe und Gespräche, vor allem aber Begegnungen als Ziel seiner Reise sieht, ist in Verchen willkommen. Die Fahrt dorthin dauert von Schwerin aus rund zweieinhalb Stunden.
Liebe Leserinnen und Leser, seit 5.000 Jahren erfindet der Mensch Dinge, die ihm helfen sollen, die Arbeit zu erleichtern und mehr Zeit zu haben. Aber irgendwie scheint dieses Streben eine gegenteilige Wirkung enfaltet zu haben.
Schwerin • Schaut man von oben auf die Landeshauptstadt Schwerin, entdeckt man viel Natur. Neben den Parkanlagen, den Alleen entlang der Straßen und den Waldflächen in der Umgebung sind es vor allem die Hinterhöfe, die mit ihren blühenden Bäumen, farbenfroh angelegten Gärten und Spielwiesen die Natur mitten in der Stadt erlebbar werden lassen.
Schwerin • Es ist keine Höhle, in die sich der Räuber nach seinen aufregenden Tagen zurückzieht. Es ist ein ruhiger Hinterhof mit vielen Blumen, zwei Obstbäumen und einer weißen Bank, in dem Michael Ulrich, alias Räuber Brummbart und Mitglied der Band Skiffle Train, zur Ruhe kommt und neue Ideen für seine Musik ersinnt.
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