Aktuelle Ausgabe: Hauspost 2013 Nr. 183
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Einfach, schnell und preiswert zubereitet - den Teilnehmerinnen des AWO-Angebotes Familienkochen schmeckt die gemeinsame MahlzeitFotos: maxpress/ba
Mueßer Holz • Für zehn Euro ein leckeres Mittagessen kochen, das sechs Erwachsene und zwei Kinder satt macht - geht das? „Na klar“, sagt Uschi Krause aus der AWO-Kita „Igelkinder“. Sie leitet jeden Donnerstag das für alle Interessierten offene Angebot Familienkochen. Gemeinsam werden Gemüse geschnippelt, Kartoffeln geschält, Buletten gebraten und viele Erfahrungen ausgetauscht.
Artikel vom 30.01.2013
Antragsflut und Paragrafendschungel gehören zum Leben mit Hartz IV Foto: lz
Schwerin • Auf den 28 Tage zählenden Monat Februar hochgerechnet erhalten Empfänger von Arbeitslosengeld II (ALG II) rund 13,64 Euro pro Tag. Zur Verdeutlichung: Das entspricht dem Preis einer großen Pizza mit Getränk. Wie und ob man damit überhaupt klarkommen kann, weiß Carmen Müller (*Name geändert). Sie ist alleinerziehende Mutter von drei Kindern!
Artikel vom 30.01.2013
Kinderärztin Birgit Hasselmann und ihr Team versuchen zu helfen, wo es geht Foto: ba
Lankow • Ein verändertes Sozialverhalten, Verzögerungen in der Entwicklung und immer wieder Hunger - Kinderärztin Birgit Hasselmann und ihr Team sind fast täglich mit unterschiedlichen Facetten von Kinderarmut konfrontiert. Geholfen wird ebenso vielfältig: mit Kleiderspenden, Ratenzahlungsvereinbarungen und jeder Menge sozialer Beratung.
Artikel vom 30.01.2013
Bittere Realität: trotz eines Jobs aufstocken
Altstadt • Zu Beginn dieses Jahres wurden die Regelsätze für Hartz-IV-Empfänger geringfügig angehoben. Ein Tropfen auf den heißen Stein, sagen einige. Besser als nichts, sagen andere. Darunter viele Beschäftigte mit nur kleinem Einkommen.
Artikel vom 30.01.2013
Liebe Leserinnen und Leser,

Zahlen aus einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung lassen aufhorchen. Demnach ist jedes fünfte Kind in Deutschland arm. Im Nordosten und auch in Schwerin lebt mehr als ein Drittel der Kinder in Armut.
Soweit die Zahlen - erschreckend genug.
Artikel vom 30.01.2013
Naturfreunde sind vom 4. bis 6. Januar 2013 aufgerufen, eine Stunde lang Vögel am Futterhäuschen, auf dem Balkon oder im Garten zu zählen. Der NABU führt die „Stunde der Wintervögel“ zum dritten Mal durch. Allein 2011 haben bundesweit mehr als 57.000 Teilnehmer über 1,6 Millionen Vögel erfasst. Sinn der Zählung ist es, schleichende Veränderungen in der heimischen Vogelwelt zu dokumentieren und daraus Maßnahmen für den Schutz der Vögel zu entwickeln. Mitmachen kann jeder – auch ohne bei bitterer Kälte zu frieren. Einfach vom Fenster aus die größte Anzahl der jeweiligen Vogelarten im Verlauf einer Stunde notieren. Meldeformular, Informationen und 35 beeindruckende Vogelporträts finden sich auf www.nabu.de
Artikel vom 02.01.2013
„Futter sollte stets trocken sein“, sagt Ulf Bähker von der NABU-Landesgeschäftsstelle. Am besten geeignet seien Futtersäulen, die nur nach der Fütterungssaison einmal gereinigt werden. Das Futterhäuschen bedarf größerer Aufmerksamkeit. „Hier ist eine regelmäßige Reinigung notwendig, damit sich keine Krankheitserreger ausbreiten. Auch Kot muss regelmäßig entfernt werden.“
Rotkehlchen, Amsel und Heckenbraunelle sind für Weichfutter, Rosinen und Apfelstückchen dankbar, Meisen, Spatzen, Finken, Kernbeißer, Sprecht und Dompfaff bevorzugen Sonnenblumenkerne. Heimische Sträucher bieten im Winter mit ihren Beeren zusätzliche Leckerbissen an.
Artikel vom 02.01.2013
Liebe Leserinnen und Leser,
Tiere gehören zum Alltag. Der eine hat einen Stubentiger, der andere einen Hund. Einige halten Fische, haben gefiederte Freunde oder einen kleinen Nager, der munter durch Wohnung oder Garten hoppelt. Von anderen Spezies wie Amtsschimmel, Bürohengst oder Platzhirsch soll nicht weiter die Rede sein, obwohl auch sie uns wohl bekannt sind. Die Artenvielfalt bei uns ist immens. Auf Rehe zu treffen, Suhlen der Wildschweine zu entdecken oder den Specht hämmern zu hören, ist Normalität in einem naturnahen Lebensraum. Doch ist es normal, wenn Rehe sich im Kräuterbeet des Gartens an Petersilie laben? Was ist mit Mardern, die Autoleitungen mit spitzen Zähnen durchlöchern? Mit Eichkatern beim Nüsseklau oder Fledermäusen und Waschbären, die so manchen Dachboden zu ihrem Zuhause erklärt haben? Warum überhaupt erobern die „Wilden“ das urbane Revier?
Reh, Wildschein und Fuchs suchen neuen Lebensraum. Große Felder mit Monokulturen, fehlende Hecken, störende Einflüsse im Wald – der natürliche Kreislauf samt Nahrungskette gerät durcheinander. Tierwechsel werden durch Baumaßnahmen abrupt durchtrennt. Daran ändern auch sündhaft teure Wildbrücken nichts. Ein appetitliches Angebot auf Kompost oder in Mülltonnen ist nicht nur für den schlauen Fuchs ein leicht gefundenes Fressen.Was niedlich aussieht und interessant anmutet, verängstigt auch. Gut ist sicher, die Wilden aus dem Wald als solche zu betrachten. Dann rücken sie uns nicht zu sehr auf den Pelz.
Herzlichst, Ihre
Barbara Arndt
Artikel vom 02.01.2013
Schwarzkittel sucht nach Essbarem

Der Vorfahr des gemeinen Hausschweins rückt wegen des großen Nahrungsmittel-angebotes immer dichter an die Stadt heran. Die bis zu 200 Kilogramm schweren Allesfresser sind vor allem in Wickendorf, Wüstmark, Warnitz und Krebsförden unterwegs. Auch am Franzosenweg waren bereits Spuren der nächtlichen Futtersuche zu sehen. Schweine sind gute Schwimmer und auch manchmal auf dem Schweriner See zu sehen.
Artikel vom 02.01.2013
Revierförster Dietmar Beier zeigt einen Waschbärenbalg  Foto: maxpress/ba
Friedrichsthal • Wilde Tiere gehören unbedingt dazu, wenn Revierförster Dietmar Beier aus Friedrichsthal seiner Tätigkeit nachgeht. Aber nicht nur im Wald hat er mit dem Wild zu tun. Er ist ein wichtiger Ansprechpartner, vor allem dann, wenn Raubwild des Menschen Nähe sucht.
Artikel vom 02.01.2013
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