Aktuelle Ausgabe: Hauspost 2013 Nr. 183
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Beschäftigung mit Tieren
Lebensfreude durch Hunde
Artikel vom 28.02.2011 / Sozius

Schwerin • Was für ein „Hallo“ bei den Bewohnern des Hauses „Am Grünen Tal“, wenn Dorit Schöfl-Wenthin mit ihren drei Griffons Snoopy (4), Espa (4) und Layka (10) zur tiergestützten Beschäftigung vorbeischaut. Sogleich möchte jeder der Senioren die Hunde streicheln, füttern oder mit ihnen spielen.
„Griffons wurden ursprünglich zur Jagd gezüchtet“, erklärt Dorit Schöfl-Wenthin. „Als Meutehunde haben sie ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten, sind robust und nehmen so schnell nichts übel.“ Ideale Voraussetzungen also im Umgang mit älteren Menschen.
Die 39-Jährige konnte schon oft die positive Wirkung ihrer Griffons auf die Senioren beobachten: „Im Spiel mit den Hunden werden zum Beispiel das Gedächtnis sowie die Fingerfertigkeit mobilisiert und trainiert, zudem wecken die Wärme und die Möglichkeit, die Tiere anzufassen, bei vielen die Lebensfreude.“ So fungierten die Hunde im wahrsten Sinne des Wortes als „Türöffner“ zum Menschen. Mit Snoopy, Espa und Layka hingegen hätte es das Schicksal beinahe nicht so gut gemeint. Die Vierbeiner befanden sich in Spanien bereits in einer Tötungsstation. „Wie Wegwerfprodukte zur Entsorgung freigegeben“, ist Dorit Schöfl-Wenthin noch immer wütend.
Über ihr leidenschaftliches Hobby, den Tierschutz, rettete sie die Hunde und nahm sie bei sich auf. „Ich könnte ohne Tiere nicht leben“, sagt die 39-Jährige, die in der Verwaltung der SOZIUS Wirtschaftsdienste tätig ist.
Tiere seien die ideale Entspannung nach der Arbeit. Schon als Kind habe sie alles von der Straße aufgelesen und mit nach Hause gebracht: „Kröten, Vögel, Hunde…“ Nur behalten habe sie die Tiere nie dürfen.
Inzwischen gleiche ihr Zuhause einem Bauernhof. Neben ihren Hunden lebt dort allerlei weiteres Getier von Kaninchen bis zu Hühnern. Ein Umstand, mit dem sich Ehemann und Sohn längst arrangiert haben. Michael Siano