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Schwerin hat eine Menge toller Lokalitäten. Ob im Cafe Friedrichs am Pfaffenteich (Foto links), im Restaurant „Zur guten Quelle” in der Schusterstraße (Foto mitte) oder im Veranstaltungszentrum Thalia in der Geschwister-Scholl-Straße: Hier ist viel los 
Fotos: max

Restaurants, Bars und Kneipen der Altstadt aufgesucht
 

Trendy - ohne aufgesetzt zu wirk
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Altstadt • Down Town bedeutet in Schwerin: Alles ist in zehn Minuten erreicht. Alles Wichtige, Schöne – und Überraschende. Vor allem am Abend. Für den Treff nach Feierabend oder am Wochenende empfehlen sich die kleinen Restaurants, Cafés und Bars in der Altstadt. 

Allein in der Puschkinstraße reihen sich zahlreiche Lokalitäten, die einen Besuch wert sind. So das „Coriander”. Das Restaurant bietet speziell vegetarische Gerichte, aber auch Kaninchen- und Wildgerichte an. Schon der Blick durch die großen Fensterscheiben verrät: Die Atmosphäre ist trendy, ohne aufgesetzt zu wirken. Ähnlich ist es im Szenelokal „Tapas”, das eher von einem jüngeren Publikum aufgesucht wird. Intimer ist die Atmosphäre in der Bar „Blue Moon”, die internationale Cocktails anbietet. Freitags überrascht die Bar mit allerlei Kleinkunst wie Table Dance, Männer-Show-Dance oder Bauchtanz.
Wer es rustikaler mag, der sollte „Das Kleine Mecklenburger Gasthaus” in der Puschkinstraße 37 aufsuchen. Das Gasthaus bietet typisch mecklenburgische Küche an und eignet sich bestens für Familienfeiern. Zu Schwerins ältesten und traditionsreichsten Gasthäusern gehört das „Weinhaus Wöhler”, Ecke Puschkin-/Fischerstraße, das 2001 neu eröffnete. Liebevoll restauriert, mit der Patina des alten Charmes, präsentiert sich das Restaurant heute mit erlesenen wie ausgefallenen Angeboten an Weinen, Speisen und Festen. 
Ein weiteres traditionsreiches Haus ist die „Weinhandlung Uhle”. Das Restaurant ist berühmt für seine Weine, exklusiven Speisen und das gediegene Ambiente, das schon Mecklenburgs Adel zu schätzen wusste. Im prunkvollen Saal des Hauses können bis 100 Personen bewirtet werden. Gegenüber befindet sich das Restaurant „Zur guten Quelle”. Bereits zu DDR-Zeiten erfreute sich das Lokal als urige Bauarbeiter- und Theaterleute-Kneipe großer Beliebtheit. Heute überrascht die „Quelle“ mit guter Hausmannskost. 
Das Restaurant „Friedrich’s” im klassizistischen „Kücken-Haus” bietet leichte Küche im Bistro-Stil. Besonders schön sind die Loggia und der Café-Garten mit Blick auf den Pfaffenteich. Ein Grund, warum sich hier besonders gern die „Schickeria” der City trifft. Während die Bar „Havanna” gegenüber vor allem von sehr jungen Leuten aufgesucht wird, versteht sich die „Booze Bar” als eher klassisch und wird darum besonders von nicht mehr ganz so jungen, dafür besser verdienenden Leuten aufgesucht. 
Für den Kulturtrip empfiehlt sich das Schleswig-Holstein-Haus mit seinen Ausstellungen, Lesungen, Musikabenden und Vorträgen zu aktuellen Themen. Jazz, Blues, Rock `n’ Roll und Liedermacher live sind im „Speicher”, Schelfstraße 20 bis 22, zu erleben. Konzerte vor allem klassischer Musik finden im Dom, in der barocken Schelfkirche sowie im Konservatorium, Puschkinstraße 6, statt. Wer Schwerins Szenelokale kennen lernen möchte, sollte den „Freischütz” am Ziegenmarkt, das „Antik” in der Münzstraße, den „Spind” in der Bornhövedstraße oder das „Bernstein” in der Wallstraße besuchen. Die Kneipen haben bis spät in die Nacht geöffnet und sind beliebter Treffpunkt von Leuten vor allem der Theater- und Medienszene. Wer Glück hat, trifft im Schummerlicht der rauchigen Räume manch Prominenten aus Film, Musik oder Theater. Von dort geht es oft ins „Thalia”, das zu den „dienstältesten” Discotheken Schwerins gehört, und sich heute mit zahlreichen Angeboten an Rock- und Pop-Konzerten etabliert hat. Neu ist die „Thalia-Lounge“, die für Partys angemietet werden kann.
jpm

Angemerkt
 
Wünsche

Natürlich wollen auch wir gesünder leben und netter zu unseren Mitmenschen sein. Doch darüber hinaus haben unsere Kollegen natürlich ganz konkrete Vorstellungen, was sie sich für 2003 wünschen.
„Die Schwerin-Information ist nun mit einem neuen Reservierungssystem in der Lage, Buchungen und Anfragen noch schneller zu bearbeiten, doch mittlerweile platzen unsere Räumlichkeiten aus allen Nähten. In der Sommersaison 2003 würden wir unsere Gäste gern in einer großzügigen, modernen Atmosphäre begrüßen können.“ so Elisabeth Wolter, Leiterin der Schwerin-Information. Gaby Eingrieber, City-Managerin, hofft dagegen, die bisherige Arbeit trotz rückläufiger Unterstützung des Landes wie im letzten Jahr weiterführen zu können. Große Hoffnungen setzt sie dabei auf das Engagement der Einzelhändler. Auch im Außenmarketing warten neue Herausforderungen. „Zwei Schwerpunkte haben wir uns vorgenommen – einerseits bereiten wir das deutschlandweite Themenjahr „Faszination Wasser“ (für Schwerin quasi das Pflichtprogramm) vor, zum anderen betreten wir Neuland mit einem offensiven Marketing für den Tagungsstandort Schwerin“, so Kirsten Pannwitz, verantwortlich für Marketing und PR.