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Ratgeber Recht
Fehlerteufel
hatte Unrecht
Verkehrsamtsleiter Ernst-Peter Döge
Am liebsten ohne Poller
Ein fachkundiger Leser fand einen Fehler im Ratgeber Recht der August-hauspost. „Wenn beim gleichen Arbeitgeber mindestens weitere fünf Arbeitnehmer beschäftigt sind, hat der Arbeitgeber nur drei Wochen Zeit, um gegen die Kündigung gerichtlich vorzugehen“, musste es auf Seite 11 richtig heißen. Leider hatte sich der Fehlerteufel eingeschlichen und aus fünf Arbeitnehmern vier gemacht. Natürlich zu Unrecht!


Vor drei Monaten wurden auf der Schloßstraße eine Reihe Poller zur Verkehrsberuhigung gesetzt. Frank Denker, Besitzer der Schloßparkapotheke, ärgert sich: es gäbe keine Möglichkeit mehr, für den Lieferverkehr legal bis zur Apotheke zu gelangen. Außerdem könne er jetzt keinen behindertengerechten Zugang mehr gewähren - eine wichtige Voraussetzung für eine Apotheke. hauspost fragte bei Verkehrsamtsleiter Ernst-Peter Döge nach.
Traurige daran: „Die Poller selbst schaffen keine neuen Vorschriften für das Befahren der Bereiche, vielmehr müssen sie aufgestellt werden, um das geltende Recht zwangsweise umzusetzen. Würden sich die Verkehrsteilnehmer an die Vorschriften halten, könnten wir uns diese Ausgaben sparen. Und das würde auch ich viel lieber sehen“, sagt Ernst-Peter Döge.
„Wenn es wie im Fall der Schloßstraße, Einwendungen gibt, werden wir diese selbstverständlich berücksichtigen. Wir wollen keine

Leserwünsche:

Rätselraten
um Schwerin


Alles was in der Stadt passiert, ist aus der hauspost zu erfahren, doch beim Kreuzworträtsel geht es niemals um Schwerin, beklagten sich Leser bei der Redaktion. Wir haben nachgebessert: das hauspost-Rätselraten mit Schweriner Fragen ist eröffnet!
„Zunächst einmal: Am liebsten wäre es uns, wenn wir überhaupt keine



Poller setzten müssten“, sagt Amtsleiter Döge. Aber: „Einige Verkehrsteilnehmer halten sich einfach nicht an die Vorschriften. Und das war auch das Problem in der Schloßstraße. Der den Fußgängern vorbehaltene begehbare Bereich wurde ständig von Kraftfahrzeugen befahren. Hier blieb uns keine andere Möglichkeit als Poller zu setzen. Angesichts der angespannten Haushaltslage, tut es uns um jede Mark leid, die wir für diese Maßnahmen ausgeben müssen.“ Das

zusätzlichen Hindernisse für Anwohner oder Händler schaffen - und prüfen deshalb bereits im Vorfeld die Standorte für Poller. Bei berechtigten Einwendungen schaffen wir auch im Nachhinein Abhilfe. Die Entscheidung, ob ein Poller an dieser oder jener Stelle gerechtfertig ist, trifft aber das Verkehrsamt - nachdem Möglichkeiten und Einwendungen geprüft sind. Für die Schloßstraße kann ich aber keine schwerwiegenden Einschränkungen feststellen. Und: Die freie Zufahrt für den Lieferverkehr ist in diesem Bereich von 18 Uhr abends bis 10 Uhr morgens gewährleistet.“



Kritik an Titelseite
Sexistischer
Holzkopf gesucht

„Eine solche Geschmacklosigkeit ist nicht mehr zu übertreffen!“, beschwerte sich eine Leserin über die Titelseite der August-hauspost. „Der Kopf ist offensichtlich unbedeutend. Die Frauenpower steckt also in der Bluse“, so die ins Dekolletee der Augustausgabe geschriebene Kritik.
Die hauspost-Redaktion gesteht: Ja, wir wollten provozieren! Leider ist die Frau vom Titel kein Mitglied der Stadtmarketinggesellschaft. Dann hätte sie ganz sicher ihren Kopf behalten dürfen.
Doch auch „kopflos“ halten wir den Titel






hauspost August: Frauenpower



für eine gute Wahl, zwar mit weiblichen Reizen aber ohne „sexistische“ Absichten. Und auch die Vermutung der empörten Leserin, männliche Phantasien hätten diese Titelseite gefordert, müssen wir leider dementieren. Ihr Vorwurf in Frageform „Welcher sexistische Holzkopf hat sich das denn ausgedacht?“ - ist leider falsch.
Das hauspost-Team (vier weiblich, drei männlich) brütete das Motiv gemeinsam aus, das - obwohl kopflos und mit offener Bluse - eine Botschaft auf den Punkt bringt: Die Stadtmarketing-Gesellschaft ist fest in Frauenhand!
Ob das Frauen-Team der Stadtmarketing möglicherweise weibliche Waffen einsetzt um „sexistische Holzköpfe“ zu betören, wollen wir natürlich nicht unterstellen. Ebensowenig wollen wir ihnen dieses Recht absprechen.


Reaktion




Urlaubsgeld tauschen
Joachim Isensee scheiterte bei seinem Versuch, griechische Drachmen in Schwerin zu bekommen.
hauspost erkundigte sich bei Schweriner Geldinstituten nach den Umtauschbedingungen. Das Ergeb-nis: im Prinzip sind alle gängigen ausländischen Währungen in Schwerin zu erhalten - die meisten Banken raten jedoch dazu, zwei Tage vorher telefonisch vorzubestellen, um sicher zu gehen, dass die gewünschte Währung vorrätig ist. Bei den meisten Banken, so bei Commerzbank, Deutscher Bank und Vereins- und Westbank, werden auch Nicht-Kunden bedient. Die Vereins- und Westbank verlangt einen Mindestumtauschwert von 100 DM, alle anderen haben diesbezüglich keine Auflagen. Die Gebühren für den Umtausch sehen unterschiedlich aus: Sparkasse, Deutsche Bank und Vereins- und Westbank verlangen bei EU-Währungen drei Prozent, die Commerzbank verlangt von Nicht-Kunden drei Mark Gebühr. Auch für den problemlosen Rücktausch ist gesorgt - ein Beleg über den Erwerb der Währung wird meist nicht gefordert. Sparkasse und Deutsche Bank bieten ihren Kunden einen kostenlosen Rücktausch an. Commerzbank und Vereins- und Westbank bedienen auch Nicht-Kunden, verlangen aber eine Gebühr.