Sparkasse Schwerin ehrt innovative Unternehmen
Rehazentrum und Schelfbauhütte vorn
Artikel vom 29.05.2006 / Sparkasse Mecklenburg-Schwerin

Die Preisträger und Initiatoren des Unternehmerpreises der Sparkasse Schwerin 2006 Foto: max
Schwerin • Zum zweiten Mal vergab die Sparkasse Schwerin in Zusammenarbeit mit der SVZ und der Initiative des Arbeitsministeriums „einfach anfangen“ den Unternehmerpreis der Sparkasse Schwerin. Am 10. April hatte die Anspannung der Bewerber ein Ende: Die achtköpfige Jury ermittelte die Preisträger nach eingehender Beratung.
Von Januar bis März 2006 sind insgesamt 27 verdiente Unternehmen und Existenzgründer dem Aufruf gefolgt und haben sich in den Kategorien „Innovationen im Bereich Gesundheit/Wellness“ oder „Innovationen am Bau“ beworben. Neben der erhöhten Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit lockte das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro je Kategorie. „Nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung der Bewerber, sondern auch deren beeindruckenden Ideen und Erfolge haben uns begeistert“, so Jury-Mitglied Ulrich Kempf, Vorstandsmitglied der Sparkasse Schwerin.
Die Jury setzte sich aus Experten der Gesundheits- und der Baubranche zusammen: Prof. Dr. Dr. h. c. Horst Klinkmann, BioConValley, Rolf Paukstat, Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin, Monika Weinelt, Arbeitsministerium, Bernd Bleitzhofer, Schweriner Volkszeitung, Joachim Brenncke, Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern, Klaus-Jürgen Hinrichs, Baugewerbeverband Mecklenburg-Vorpommern sowie Ulrich Kempf und Jutta Howe von der Sparkasse Schwerin.
Rehazentrum Schwerin für die Gesundheit
In der Kategorie „Innovationen im Bereich Gesundheit/Wellness“ hat sich das Unternehmen Rehazentrum Schwerin, Sparwasser & Ross GbR, durchgesetzt. Das Rehazentrum ist eine der ersten Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern, die sich auf dem Gebiet der ambulanten Rehabilitation, Prävention und Sportphysiotherapie spezialisiert haben. Die Jury lobte die durch herausragendes persönliches Engagement und eine konsequente Geschäftsführung erfolgreich vollzogene Unternehmensgründung. Die hohen Qualitätsansprüche der Geschäftsführer, Stephan Sparwasser und German Ross, wurden in einem verbindlichen Leitbild festgehalten. Durch kontinuierliche Investitionen in die Personalentwicklung und Infrastruktur werden Arbeitsplätze gesichert und neu geschaffen. Zusätzlich unterstützen die Geschäftsführer Fördervereine für benachteiligte Kinder sowie Sportvereine durch sportärztliche und -physiotherapeutische Betreuung.
Ulrich Bunnemann beim Bau vorn
Der Preisträger in der Kategorie „Innovationen am Bau“ ist das Unternehmen Schelfbauhütte Dipl.-Ing. Ulrich Bunnemann aus Schwerin. Seit der Existenzgründung im Mai 2003 hat sich das Unternehmen zu einem Spezialist für ökologische Altbausanierungen entwickelt. Die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen in der Schelfstadt prägen das Stadtbild nachhaltig. Die Konzentration auf die Wohnbedürfnisse junger Familien trägt zur Attraktivität des Wohnumfeldes in der Schelfstadt bei und verhindert die Abwanderung in Stadtrandlagen. Das Angebot von der Beratung der Bauherren bis hin zur schlüsselfertigen Sanierung des Altbaus aus einer Hand stellt sich als zukunftsfähig und wirtschaftlich heraus.
Sonderpreis an die SWG
Auch in diesem Jahr hat sich die Jury dazu entschlossen, einen Sonderpreis zu vergeben. „Mit dem Sonderpreis würdigen wir das soziale Engagement und die Stadtentwicklungsmaßnahmen der Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft“, erläutert Kempf. Die SWG zählt zu den großen wohnungswirtschaftlichen Unternehmen in unserer Region. Dem Trend der Bevölkerungsabwanderung begegnet das Unternehmen mit modernen Konzepten zum energiesparenden Wohnen und der Entwicklung eines attraktiven Stadtbildes.
Im Vorjahr wurden aus 33 Bewerbern das Unternehmen Com In GmbH mit Geschäftsführer Torsten Hecht, und das Unternehmen Best Western Seehotel Frankenhorst GmbH mit der Leiterin Petra Schmidt als Preisträger geehrt. Weiterhin ging ein Sonderpreis an die Gebäudereinigungsfirma von Laima Möller.
Die Verleihung des Unternehmerpreises fand am 19. April 2006 im Verlagsgebäude der SVZ statt. Hier hatten ca. 150 geladene Gäste die Gelegenheit, die Preisträger näher kennen zu lernen. Neben dem Preisgeld und einer Urkunde wurde auch ein Pokal überreicht. „Der Pokal greift die Symbolik ‘keine ruhige Kugel schieben, immer am Ball bleiben’ auf. Das für Unternehmer so passende Motto hat den Holzbildhauer Nando Kallweit zu dieser individuellen Darstellungsweise bewogen“, ergänzt Kempf. „Wir sind unserem Ziel, den Mittelstand in der Region zu stärken, mit diesem Wettbewerb gerecht geworden. Es wurden erfolgreiche Beispiele zur Selbstständigkeit aufgezeigt“, so Kempf weiter, „Damit wollen wir potenzielle Existenzgründer ermutigen, einfach anzufangen.“