Gewerbelandschaft Schwerin
Der Plan
Schwerin • In den letzten Jahren hat sich die Landeshauptstadt als Wirtschaftszentrum immer mehr etabliert. Schwerin liegt strategisch gesehen in günstiger Lage zwischen den Großstädten Hamburg und Berlin und profitiert von der Nähe zur Ostsee.
Nach einem grundlegenden wirtschaftlichen Strukturwandel im Jahr 1990 hat sich Schwerin als Oberzentrum in der Region Westmecklenburg behaupten können. Insgesamt 17 Gewerbegebiete haben sich in der Stadt entwickelt, wobei besonders der Dienstleistungssektor die meisten Arbeitsplätze bietet. Die nach 1990 geschaffenen Standorte für das Gewerbe, wie beispielsweise Wüstmark, Görries oder Lankow, entwickelten sich über die Jahre unterschiedlich. Derzeit laufen Planungen für die Erweiterung des Technologieparks an der Mettenheimer Straße um circa sechs Hektar. Zwei der neueren Gewerbegebiete, „Babenkoppel I” und „Am Fährweg”, verfügen über noch freies Potenzial für gewerbliche Bauflächen.
Ein wichtiges Projekt der Stadt ist der 350 Hektar große Industriepark im Süden von Schwerin. Die attraktiven Rahmenbedingungen machen das Areal interessant für Neuansiedlungen, wie beispielsweise für den Nestlé-Konzern. Über noch 220 Hektar Freifläche verfügt das Gebiet, weitere Neuansiedlungen sind in Verhandlung. nh