Ostorf • Bereits Ende 2010 hatten die Stadtvertreter den Bau eines öffentlichen Schiffsanlegers am Franzosenweg auf Höhe des Schlossbucht-Cafés beschlossen. Doch die Arbeiten ruhen bis heute. Grund ist ein laufendes Gerichtsverfahren.
Neu Zippendorf • Die Pläne für die Neugestaltung des Berliner Platzes liegen schon länger in der Schublade der Stadtverwaltung. Nur scheiterte die Umsetzung bisher an der Frage der Finanzierung.
Schwerin • Verbesserung des (wasser)touristischen Angebotes sagen die einen, Geldverschwendung und ein folgenschwerer Eingriff in die Natur sagen die anderen: Der geplante Bau eines neuen öffentlichen Schiffsanlegers am Schweriner See in Höhe Franzosenweg-Schlossbucht scheidet die städtischen Geister und sorgt schon seit längerer Zeit für lebhafte Diskussionen unter allen Beteiligten.
Schwerin • Es war das erwartet zähe Ringen bei der 38. Stadtvertretung um die vorgelegte Streichliste der Verwaltungsspitze. Nach zum Teil hitzigen Debatten wurde das zehn Millionen Euro umfassende Sparpaket mehrheitlich von den Fraktionen abgesegnet. Von den Kürzungen verschont bleiben überwiegend kulturelle Einrichtungen der Stadt, dafür sind andere Bereiche betroffen.
Schwerin • Hortplätze sind in der Innenstadt Schwerins knapp bemessen. Vorhandene Einrichtungen der Friedensschule, Fritz-Reuter- und Heinrich-Heine-Schule sind praktisch ausgelastet. Laut aktuellem Kindertagesstättenbedarfsplan ist mit dem Zuzug von weiteren Familien mit Kindern in den Innenstadtbereich und angrenzende Gebiete in den nächsten Jahren weiter zu rechnen.
Schwerin • Die Katze ist aus dem Sack – und man wird sie nicht lieb gewinnen. Die von der Stadtverwaltung vorlegte Streichliste soll Einsparungen von rund 10 Millionen Euro bewirken. Während die Stadtvertreter in den Ausschüssen über die Vorschläge beraten, mehren sich die kritischen Stimmen unter den Einwohnern Schwerins.
Schwerin • Wie von den Stadtvertretern gefordert, hat die Stadtverwaltung konkrete Vorschläge vorgelegt, die das Finanzdefizit Schwerins um mindestens 10 Millionen Euro reduzieren sollen. Die mehr als 40 Einzelmaßnahmen gehen laut Oberbürgermeisterin (OB) Angelika Gramkow „ans Eingemachte“ und umfassen nahezu alle Bereiche wie Bildung, Kultur, Sport, Jugendarbeit und Steuererhöhungen.
hauspost hat bei den Fraktionen angefragt, wie sie zu den Vorschlägen stehen. Welche Maßnahmen sind umsetzbar, welche Bereiche sollten generell unangetastet bleiben?
Schwerin • Im Frühling soll die Umsetzung des Bebauungskonzeptes für die Waisengärten beginnen. Doch das Projekt spaltet die Gemüter. Denn: Kleingärten und die Welt von Moorfröschen müssen einem attraktiven Wohngebiet mit öffentlichem Seezugang weichen.
Schwerin • Die Haushaltslage der Landeshauptstadt bleibt prekär. Auf Schwerin lastet mittlerweile ein Schuldenberg, der 180 Millionen Euro schwer ist. Ein ausgeglichener Haushalt ist demnach auch 2013 weit entfernt und Sparen das oberste Gebot der Stunde. Deshalb hat das Gros der Stadtvertreter Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow aufgefordert, eine Liste mit Vorschlägen einzureichen, die ein Einsparvolumen von 10 Millionen Euro erwirken sollen.
hauspost hat die Fraktionen gefragt: Ist diese Summe realistisch? Und wenn ja: In welchen Bereichen kann noch gespart werden?
Schwerin • Nicht nur die 36. und letzte Stadtvertretersitzung des vergangenen Jahres hat gezeigt: Die politische Kultur in Schwerin lebt und schlägt insbesondere beim Thema Haushaltskonsolidierung hohe Wellen. Das wird auch im neuen Jahr so sein. Konstruktive Lösungsvorschläge, um die Landeshauptstadt aus der finanziellen Schieflage zu befreien, haben sich quasi alle Parteien auf die Agenda geschrieben. Aber auch die Zukunft des Mecklenburgischen Staatstheaters wird nach wie vor kontrovers diskutiert. Ansonsten haben sich die Fraktionen unterschiedliche Zielsetzungen für das neue Jahr gesetzt.
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